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Bedeutung des Klimawandels für Großbritannien

 Der Klimawandel dürfte Großbritannien insbesondere in Sachen Hochwasser zu schaffen machen. Das ist das Ergebnis einer Studie, welche die Zeitung The Independent jetzt vorlegte. Die Schäden durch Hochwasser dürften bis zum Jahr 2080 auf das zehnfache Ansteigen - von derzeit 1,4 Mrd. Euro auf dann 14 Mrd. Euro. Insgesamt dürften dann bis zu 3,7 Millionen Menschen von Hochwasser und Überflutungen betroffen sein - verglichen mit derzeit 1,7 Millionen Menschen. 

Quelle: klimaretter.info
Schokolade wird durch den Klimawandel teurer

 Schlechte Nachrichten für alle Schokoladenliebhaber: Schokolade wird höchstwahrscheinlich in Zukunft deutlich teurer, da die Klimabedingungen für den Anbau der Kakaopflanzen in Ghana und der Elfenbeinküste für den Anbau ungünstiger werden. Rund die Hälfte der weltweiten Kakaoproduktion stammt aus diesen beiden Ländern. Modellsimulationen haben ergeben, dass es in diesen Ländern um ca. 1,1 bis 1,4 Grad wärmer wird. Dies wirkt sich ungünstig auf die Ernteerträge der Kakaopflanzen aus und das Angebot wird knapper.  

Quelle: scilogs.de
Neue Kabellage dank Klimawandel

 Der Klimawandel bringt nicht nur neue Schiffswege beispielsweise durch die berüchtigte Nordwestpassage in Nordamerika. Auf einer Konferenz des Pacific Telecom Council in Honolulu wurden jetzt neue Kabelstrecken für das Internet für möglich erachtet. Waren bisher Kabelstrecken durch den Arktischen Ozean nahezu unmöglich zu realisieren, bringt die fortschreitende Schmelze des Meereises neue Perspektiven in diese Richtung. Damit wären beispielsweise neue Verbindungen zwischen Asien und Europa ohne einen Umweg über Nordamerika möglich. Das senkt die Latenzzeiten und steigert die Verbindungsqualität. 

Quelle: networkworld.com
Finnische Forschung über Folgen des Klimawandel

 Ein von der EU finanziertes finnisches Projektteam untersucht derzeit die Folgen des Klimawandels auf betroffene Lebensbereiche der Finnen, insbesondere auf die Land- und Forstwirtschaft sowie auf Tourismus und Fischerei. Der finnische Sommer dürfte im Zeichen des Klimawandels länger und wärmer werden, der Winter im Gegenzug kürzer. Die Ergebnisse der Studie soll Entscheidungsträgern helfen, gezielte Maßnahmen zur Begegnung des Klimawandels einzuleiten. 

Quelle: europa.eu
Regenwald des Amazonas wandelt sich in Kohlenstoffquelle

 Der Regenwald im Amazonasgebiet verwandelt sich immer mehr in eine Kohlenstoffquelle. Bisher war der Wald sehr resistent gegenüber einzelnen Störfaktoren.  Rodungen, Brände und vermehrte Trockenperioden setzen dem tropischen Regenwald jedoch mehr und mehr zu. Dadurch wird vermehrt Kohlenstoff wieder an die Atmosphäre abgegeben. Im Amazonasgebiet wurde bisher das Äquivalent von 10 Jahren menschlicher CO2-Emissionen gespeichert. Die Verkleinerung der Regenwaldgebierte lässt  weiterhin die Speicherfähigkeit zurückgehen. All diese Faktoren führen über kurz über lang zu einer neuen Kohlenstoffquelle.

Quelle: strom-magazin.de
Winterallergien

 Der warme Winter führt bei vielen Patienten zu Heuschnupfen - und das in einer Zeit, in der der leidgeplagte Bürger eigentlich von den Symptomen verschont sein sollte. Der fehlende Frost sorgt dafür, dass insbesondere im  Südwesten Deutschlands schon erste Haselpollen unterwegs sind. Nach den Hasenpollen kommen dann vermutlich Erle und Birke hinzu - vorausgesetzt, der Winter bleibt weiterhin aus. Das bestätigt Prognosen, nach denen Allergiker länger im Zeichen des Klimawandels zu leiden haben.

Quelle: n-tv.de
Der ökologische Wandel

 Der Klimawandel führt zu rapiden Änderungen in der Natur. Fast schlagartig ändert sich evolutionär gesehen die Zusammensetzung der Lebensgemeinschaften. Das ist das Ergebnis neuer Studien, welche das Verhalten unterschiedlicher Populationen untersucht. Kälteliebende Pflanzen finden in den Alpen beispielsweise immer weniger Rückzugsgebiete. Bei den Schmetterlingen zeigt sich eine Nordwärtsverlagerung der Arten parallel zur Verschiebung des Temperaturoptimums der Tiere in Richtung Norden. Allerdings wandert dasTemperaturoptimum der Tiere schneller in Richtung Norden als die Tiere selbst. Das führt über kurz oder lang zu einer Zerrüttung der ökologischen Lebensgemeinschaften.

Quelle: faz.net
Rekordschnee in Österreich

 Während in Norddeutschland der Winter grün bleibt beobachtet Österreich in diesen Tagen Schneemengen wie selten zuvor: Insgesamt bis zu 4m Schnee sind in den vergangenen Tagen gefallen. Die Versorgungslage ist trotz der Schneemengen gut. Die Straßen sind jedoch gesperrt und es herrscht Lawinenwarnstufe 4 von 5. Inzwischen hat sich die Lage aber wieder entspannt und die Niederschläge haben aufgehört. 

Quelle: tagesschau.de
Die nächste Eiszeit verzögert sich

 Bedingt durch den Klimawandel verschiebt sich die nächste Eiszeit wahrscheinlich um zehntausende von Jahren. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Veröffentlichung in der Zeitschrift "Nature Geoscience". Eigentlich stehen wir am Ende einer Warmzeit und in ca. 1.500 Jahren würde die nächste Eiszeit auf uns einbrechen. Darauf weisen vor allem astronomische Parameter hin. In den vergangenen 150 Jahren hat der Mensch jedoch dafür gesorgt, dass die Atmosphäre CO2-Konzentration mit 390 ppm Werte erreicht hat, die seit Jahrmillionen nicht mehr registriert wurden. Es mag zwar als positive Nachricht erscheinen, die Autoren der Studie sehen dies jedoch anders: So greife der Mensch massiv in den natürlichen Zyklus ein, der die Erde seit Jahrmillionen präge. Das mache die Zukunft deutlich schwerer prognostizierbar.

Quelle: scinexx.de
Das Versicherungsjahr 2011

 Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hat die Versicherungsschäden des Jahres 2011 bekanntgegeben. Das abgelaufene Jahr hat mit 380 Milliarden Dollar die bislang höchsten Werte des Jahres 2005 (220 Milliarden Dollar) deutlich überstiegen. Waren es im Jahr 2005 die tropischen Wirbelstürme Katrina, Wilma und Rita, sind im Jahr 2011 die Schäden im wesentlichen auf die Erdbeben in Japan im März und wenige Wochen zuvor in Neuseeland zurückzuführen. Klimabedingte Schäden wie in Thailand fließen mit rund 40 Milliarden Dollar in die Bilanz ein. Eine solche Häufung von Naturkatastrophen sei sehr selten vermeldet der Vorstand der Munich Re Torsten Jeworrek.

Wetterstatistik 2011

 Das Jahr 2011 ist beendet und es ist Zeit zurückzublicken. Das abgelaufene Jahr gehört statistisch zu den fünf wärmsten Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Bzgl. der Sonnenscheinstunden gehöhrt es zu den drei sonnigsten Jahren. Was bleibt aussergewöhnliches aus diesem Jahr zu berichten? In Erinnerung bleiben dürfte das außergewöhnlich trockene und sonnige Frühjahr - humorvolle Zeitgenossen sagen, dass der Sommer 2011 im April stattfand. Denn der Sommer dürfte als außergewöhnlich nasses und kaltes Ereignis in den Erinnerung bleiben. So war der Juli denn auch der einzige Monat des Jahres 2011, welcher gegenüber der Referenzperiode 1961-1990 zu kalt ausfiel. Alle übrigen elf Monate des Jahres waren zu warm. Die Mitteltemperatur des Jahres lag so auch mit 9,6 Grad um 1,4 Grad höher als das langjährige Mittel. Nachdem der nicht sehr ruhmreiche Sommer abgehakt war, fiel eigentlich nur noch der November als außergewöhnlich trockener Monat auf. Im November 2011 fiel der Regen örtlich vollständig aus und brachte damit zum Teil Waldbrandgefahr - völlig ungewöhnlich für den sonst eher stürmischen und nassen November. Das Jahr 2011 könnte ein Vorgeschmack auf das Gesicht des Klimawandels sein - mehr Extremwetterereignisse sind nach Einschätzungen vieler Klimaforscher ein Charakteristikum des Wetters von Morgen. Höhere Temperaturen sowieso.

Quelle: dwd.de
Warmer und nasser Dezember 2011

 Das Jahr 2011 ist nun Geschichte und mit dem Dezember ist auch der letzte Monat des Jahres abgelaufen. Insgesamt war der Dezember 2011 zu warm und deutlich zu nass. Die Temperatur lag im Deutschlandmittel um 3,0 Grad über dem Referenzwert von 1961 - 1990. Damit gehört der vergangene Dezember zu den fünf wärmsten Monaten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Mit 123 Litern pro Quadratmeter fiel rund 175% mehr Niederschlag als im Referenzzeitraum. In diesem Jahr blieben damit die Weihnachtstage aufgrund der milden Temperaturen überwiegend grau. Passend zu den hohen Niederschlagssummen war der Dezember dann auch eher trübe - etwa 25% fehlten zum üblichen Soll von 38 Stunden.

Quelle: dwd.de
Alles Gute für 2012

 Einen guten Jahreswechsel und alles Gute für das kommende Jahr 2012 wünsche ich allen Besuchern dieser  Website. Vielen Dank für regelmäßige und unregelmäßige Besuche im ablaufenden Jahr.

Greenpeace: Klimawandel ist drängendstes Problem der Menschheit

 Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hält den Klimawandel weiterhin für das schwerwiegendste Problem der Menschheit. Auch in Zeiten von Finanzkrisen bleibe dies die größte Herausforderung teilte die Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland, Brigitte Behrens, mit. Behrens forderte Lösungen von der Industrie, welche den Klimawandel verursachen. Weiterhin gebe es niemanden in der Regierung, der dafür  sorgt, dass der Anteil an regenerativen Energien erhöht werde. 

Quelle: verivox.de
Der Klimawandel in Simbabwe

 Auch in Simbabwe ist der Klimawandel angekommen: Normalerweise beginnt mit dem Regen im Oktober die Aussaat. In diesem Jahr blieb der Regen jedoch aus und es herrscht eine ungewöhnliche Dürre. Seit dem Jahr 2000 sind die Ernteerträge nach Aussagen des örtlichen Bauernverbandes um 50% - 75% gesunken. 

Quelle: cutglobalwarming.co.uk