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Ein ungewöhnlicher Vorschlag kommt vom US Energieministers Steven Chu, seines Zeichens Nobelpreisträger für Physik: Auf einem Treffen von Klimaforschern in London schlug er vor, weltweit alle öffentlichen Plätze, Straßen und Gebäude in weiss oder in hellen Farben zu streichen. Dies hätte den Effekt einer enormen CO2-Einsparung zur Folge. Betrachtet man jedoch den Anteil der Besiedlungsfläche an der gesamten Erdoberfläche erscheint diese Maßnahme recht fragwürdig...
Quelle: pm-magazin.deVor wenigen Tagen ist im Klimahaus in Bremerhaven der Extremwetterkongress mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Neben vielen anderen interessanten Themen war auch der aktuelle strenge Winter aus der Sicht des Klimawandels thematisiert. So lag die Mitteltemperatur in unseren Breiten um 1,5° unter dem langjährigen Mittelwert. Allerdings ist der Winter 2009/2010 global gesehen der zweitwärmste Winter seit Beginn der Aufzeichnungen. Damit gibt es keine Entwarnung in Sachen Klimawandel.
Quelle: presseportal.deChina bereitet sich auf die Nutzung der eisfreien Arktis vor: Durch eine Verkürzung der Schifffahrtswege zwischen Hamburg und Shanghai kann sich der Seeweg beispielsweise um bis zu 6400 km verkürzen.
Quelle: ftd.deHeute ist meteorologischer Frühlingsanfang. Der Winter verabschiedet sich in diesem Jahr jedoch nur langsam. Die Wintersaison war in diesem Jahr insgesamt relativ hart und hat uns reichlich Schnee beschert. Passend dazu kam der Frühlingsanfang auch ungewohnt daher: Ein Orkantief fegte am Wochenende quer über Frankreich und Deutschland hinweg. Insbesondere Frankreich wurde schwer getroffen - hier wurden 48 Menschen durch den Orkan getötet. In Deutschland wurden die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Würtemberg durch den Orkan in Mitleidenschaft gezogen: Umgestürzte Bäume sorgten hier für vier Tote.
Quelle: welt.deDer vor einiger Zeit vor der australischen Küste gesichtete Eisberg ist nach Ansicht eines deutschen Polarforschers nicht durch den Klimawandel verursacht. Das Kalben von Gletschern sei ein natürlicher Prozess. Der vor der australischen Küste gesichtete Eisberg sei durch einen Zusammenstoß mit einem anderen Eisberg von einem Gletscher der Antarktis abgebrochen.
Quelle: zeit.deEin Forscher der Universität Bristol, Mark Sidall, hat seine im Jahr 2007 im Weltklimabericht abgegebene Prognose zum Anstieg des Meeresspiegels zurückgezogen. Als Begründung wurde der nur unzureichend erforschte Effekt der Gletscherschmelze angeführt. Mit ähnlichen Prognoseverfahren wurden von anderen Forschern erheblich höhere Werte des Meeresspiegelanstieges vorhergesagt.
Quelle: rp-online.deWelchen Einfluss der Klimawandel auf die Pflanzenwelt in Norddeutschland hat wird heute auf dem Kongress "Vegetation Databases and Climate Change" in Hamburg diskutiert. Das Artenspektrum der Tier- und Pflanzenwelt dürfte sich bedingt durch den Klimawandel in den nächsten Dekaden deutlich verändern. Beispielsweise erfahren Walnussbäume durch die Erwärmung größere Verbreitung in unseren Gefilden. Es gibt auch bereits Gärtner in Norddeutschland, die praktischen Nutzen aus dem Klimawandel ziehen: So werden im Alten Land bei Hamburg bereits Zitronen, Mandarinen und Pampelmusen für norddeutschen Raum gezüchtet.
Städtebauliche Maßnahmen zur Abkühlung der Städte sollen im neuen Projekt DynAKlim der Emscher-Lippe Region entwickelt werden. Prof. Dr. Wilhelm Kuttler von der Universität Duisburg-Essen, Leiter des Projektes, kann sich dabei Maßnahmen wie beispielsweise mehr städtische Grünanlagen und Wasserflächen vorstellen. Diese sorgen durch eine höhere Verdunstung für eine regionale Abkühlung.
Quelle: rp-online.deAuf einer Konferenz der American Association for the Advance of Science teilte der Forscher Joseph Prospero mit, dass bei der Eisschmelze in der Arktis freigesetzte Stäube in Zukunft bis nach Europa und Nordamerika transportiert werden könnten. Eine Zunahme von Staubstürmen in der Arktis und auf Island sei in absehbarer Zeit abzusehen. Große Mengen des isländischen Staubes stammen schon jetzt aus Rückständen ehemaliger Gletscher.
Quelle: wir-klimaretter.deDie diesjährige Fastenaktion des katholischen Hilfswerk Miseror stellt wieder den Klimawandel in den Mittelpunkt. Umweltschutz sei nicht nur etwas für Ökofreaks, sondern auch für Christen, so der Münsteraner Bischof Genn. Es gehe darum, dass Überleben der Menschheitsfamilie zu sichern. Der Klimawandel ist längst Realität unterstrich der Miseror Hauptgeschäftsführer Josef Sayer.
Der Chef des UN Klimasekretariats Yvo de Boer tritt zurück. Offiziell ist das Scheitern des Kopenhagener Gipfels nicht der Grund. Nach eigenen Angaben sucht er neue Herausforderungen. Nach Ansicht von Beobachtern setzte der Klimagipfel dem Klimasekretär jedoch mehr zu, als er zugibt. Zumindest mitgespielt haben dürfte das frustrierende Ergebnis von Kopenhagen.
Quelle: focus.deIn Washinton tobt der heftigste Schneesturm seit 100 Jahren, das heizt die Debatte um Klimaschutzmaßnahmen massiv an - Klimaskeptiker meinen, dies sei der letzte Sargnagel in der Klimaschutzpolitik. Die Familie von Senator John Inhofe, einem scharfen Klimaschutzgegner, baute einen Iglu für Präsident Obama auf dem Parlamentshügel in Washington mit der Aufschrift "Al Gore's new home". Al Gore ist der erklärte Hassgegner der Klimaskeptiker. Derweil vertreten Klimaschützer die Position, dass sich das Klima über Jahre entwickle. Ein Schneesturm wiederlegt noch lange nichts. Dies belegen auch die jüngsten Forschungsergebnisse - demnach war das vergangene Jahrzeit das wärmste Jahrzehnt seit Beginn der meteorologischen Messungen.
Quelle: spiegel.deDer Klimawandel wird zunehmend ein Thema für die Ausrichtung der olympischen Winterspiele, das sagte IOC-Präsident Jaques Rogge im Vorfeld der heute beginnenden Winterspiele in Vancouver. Die globale Erwärmung müsse bei der zukünftigen Auswahl der Austragungsorte definitiv in Betracht gezogen werden. Während Mitteleuropa sich über Schneemangel nicht beschweren kann, müssen in Vancouver zum Teil tausende von Tonnen Schnee per Hubschrauber und LKW an die Austragungsorte geschafft werden. Vielleicht wäre Hamburg für die Winterspiele 2022 eine Option?
Quelle: focus.deGestern wurde an dieser Stelle von einer seit dem vergangenen Sommer beobachteten Anomalie des Golfstromes berichtet. Eine Dokumentation des BBC verdeutlicht anschaulich den Zusammenhang des Golfstromes und der Temperaturen in Mitteleuropa. Die gesamte Sendung kann auch bei youtube in mehreren Teilen gefunden werden. Der kalte Winter verbunden mit den beobachteten Anomalien erscheint plötzlich in einem ganz anderen Licht.
Es war klar, dass eine solche Meldung nicht lange auf sich warten lässt - vereinzelt finden sich im Netz Berichte, dass Anomalien des Golfstromes für den ungewöhnlich starken Winter verantwortlich sind. Die Theorie hinter hinter einem durch den Klimawandel abgeschwächten Golfstrom indes ist schon seit Jahren bekannt und einigermaßen gesichert: Abschmelzendes Gletschereis auf Grönland führt durch die vermehrte Zufuhr von Süßwasser in den Nordatlantik zu einer Abschwächung des Golfstromes - der "Zentralheizung" Europas. Dies führt paradoxerweise trotz globaler Erwärmung zu einem Abfall der Temperaturen in Europa. In einem Forum wird die Temperaturanomalie des Golfstromes schon seit einiger Zeit beobachtet und diskutiert und der kalte Winter passt auch recht gut in das Bild. Ob es sich jedoch um eine vorübergehende Anomalie des Golfstromes handelt, oder ob dies bereits mit dem abschmelzenden Grönlandeis zusammenhängt ist sehr fraglich.
Quelle: sharewise.com