KWN-Archiv
Satellitenbild
aktuelle Zufallscam:
32689 Kalletal-Tallehttp://www.dr-bakke.de
Der Klimawandel sorgt unter anderem für ein Abschmelzen der Gletscher in den Alpen. Dies hat in einigen Gebieten kostspielige Folgen: Gletscher geben Geröllflächen frei, so dass beispielsweise Wanderwege in ihrem Verlauf geändert werden müssen. Seit dem Jahr 2005 hat sich die Arbeitszeit für solche Maßnahmen um rund 20% erhöht. Wanderungen in den einstigen Gletschergebieten der Alpen werden zudem gefährlicher - wo früher gefahrlos über Gletscher gewandert werden konnte besteht jetzt die Gefahr von Steinschlägen.
Auswirkungen hat die Gletscherschmelze auch auf den Wasserhaushalt der Region: Ein Gletscher speichert in niederschlagsreichen Jahren den Schnee, in trockenen Sommern liefern die Gletscher durch das Abschmelzen Schmelzwasser für die Flüsse. Lediglich für die Energiewirtschaft hat die Gletscherschmelze noch positvie Effekte. So kommt es durch die Schmelze zu 10 - 15% mehr Jahresabfluss, was den Wasserkraftwerken zu gute kommt.
Quelle: faz.netDer Sommer 2010 ist meteorologisch gesehen gestern zu Ende gegangen. Seine Bilanz ist gemischt, in der Summe jedoch zu warm und zu naß. Charakteristisch für diesen Sommer waren die Rekordtemperaturen im Juli mit extremer Hitze - vor allem im Nordosten Deutschlands. Der Niederschlag war im Juli in Deutschland räumlich gesehen sehr unterschiedlich: Während im Norden Deutschlands zu wenig Niederschlag fiel, fielen in Bayern, Thüringen und Sachsen zum Teil die doppelten Mengen verglichen mit dem langjährigen Mittel. Der August bot da schon ein einheitlicheres Bild - gefühlt war der August deutlich zu trübe und zu naß. Das zeigt sich auch in den Monatsstatistiken: Vielerorts wurden über 200% der normalen Niederschlagssummen erreicht. Die Sonnenscheindauer lag bei 50 - 70% der sonst üblichen Werte. Besonders in Erinnerung bleiben dürften die Bilder der zahlreichen Starkniederschläge des August, beispielsweise in der vergangen Woche im südlichen Niedersachsen.
Quelle: wetter24.deDer Hurrikan Earl nähert sich mit 220 km/h der Atlantikküste der USA. Die Bewohner der gefährdeten Gebiete wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, da möglicherweise Flutwellen auftreten könnten. Es wird erwartet, dass der Hurrikan in der kommenden Nacht die Küste des Bundesstaates North Carolina erreicht und sich dann sein Weg weiter entlang der Ostküste in Richtung Kanada fortsetzt.
Quelle: tagesschau.deDie sog. "Baby-Boomer Generation", die heute 50 - 64 jährigen, verursachen mit ca. 13,5 Tonnen CO2 pro Jahr und Person den höchsten Ausstoß von Klimagasen. Zu diesem Ergebnis kommt eine schwedisch-britische Forschergruppe in einem Bericht. Diese Generation ist am besorgtesten über den Klimawandel und zeigt gleichzeitig die größte Skepsis darüber, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht ist. Befragungsergebnisse der Forscher in der Generation "Baby-Boomer" zeigen zwar eine Bereitschaft für klimafreundliches Verhalten, die Kenntnis über konkrete Maßnahmen ist jedoch gering. Die Klimaschutzmaßnahmen konzentrieren sich aktuell eher auf die jüngeren Generationen.
Quelle: eco-world.deUnter Beteiligung des Kieler IfM-Geomar startet morgen die diesjährige Sommerexpedition in die Laptev See, um die langfristigen Auswirkungen des Klimawandels auf das Meereis der Arktis zu untersuchen. Die Expedition TRANSDRIFT VII ist Teil der Langzeitbeobachtung innerhalb des seit 2007 laufenden Projektes Laptev-See-Polynja. Insgesamt sind 19 Wissenschaftler des AARI, der Staatlichen Universität St. Petersburg, des Lena Delta Reservats, des Alfred-Wegener Instituts für Polar- und Meeresforschung sowie des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswisschenschaften (IFM-Geomar) für vier Wochen im Rahmen des Projektes unterwegs.
Quelle: ifm-geomar.de
Tief Cathleen zog in der vergangenen Nacht und auch noch heute Vormittag über Deutschland hinweg und sorgte für zahlreiche Überschwemmungen und vollgelaufene Keller. In Osnabrück wurde um 4 Uhr Katastrophenalarm ausgelöst, die A30 musste stellenweise gesperrt werden. Stellenweise filen bis zu 110 Liter pro Quadratmeter bis gestern Abend 22:30 Uhr. Das Regengebiet erstreckt sich quer über Nordrhein-Westfalen und dem südlichen Niedersachsen und zieht aktuell in östliche Richtung weiter.
Quelle: spiegel.deLangfristig kann der Klimawandel nur durch eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen gebremst werden. Oder etwa nicht? Immer neue Ideen tauchen auf, durch aktive Eingriffe in die Ökologie den Klimawandel zu stoppen. So ist eine Idee beispielsweise, enorme Mengen von Schwefel-Aerosolen in die Atmosphäre zu injezieren. Dies würde die Globalstrahlung reduzieren und die Temperatur absenken. Wissenschaftler aus Kopenhagen, Southampton und Peking haben jetz modelliert, ob Geoengineering-Maßnahmen den Anstieg des Meeresspiegels stoppen könnten. Im Ergebnis stieg der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 immer noch um ca. 30 cm und damit geringer als im Szenario ohne Geoengineering an. Allerdings sind die Kosten hoch und die Risiken für die Umwelt sind schwer abzuschätzen. Die vorgeschlagenen Verfahren sind in ihrer Langzeitwirkung kaum erforscht.
Quelle: scinexx.deEine neue Theorie geht von einem Mammutsterben bedingt durch den Klimawandel aus. Demnach könnten zum Ende der letzten Eiszeit die Temperaturerhöhungen durch Ausbreitung großer Waldgebiete bei gleichzeitigem Rückgang der Grasflächen den Großsäugern die Nahrungsgrundlage entzogen haben. Bisher wurde davon ausgegangen, dass Mammuts durch die sich ausbreitenden Menschen immer mehr gejagt und schließlich ausgerottet wurden.
Quelle: stern.deTief Beate zog gestern mit Unwettern über Deutschland hinweg. Auf der Insel Usedom und am Darß wurden dabei zwei Tornados gesichtet, von denen auch ein Amateurvideo existiert. Der Tornado über Usedom entstand nahe des Dorfes Nepperin und zog von dort aus in westlicher Richtung in die Nähe eines Zeltplatzes. Die entstandenen Schäden deuten auf einen Tornado der Stärke F1 der Fujita-Skala hin. Dies entspricht Windgeschwindigkeiten von ca. 180 km/h. Schön beschrieben ist die Entstehung des Tornados unter wetter24.de.
Quelle: wetter24.deIn der Antarktis sind in den vergangenen Jahrzehnten die Temperaturen stärker gestiegen als irgendwo anders auf der Südhalbkugel. Trotzdem wächst die Eisfläche. Der Gund für dieses scheinbar paradoxe Verhalten: Warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen, aus diesem Grund kommt es bei einer Erwärmung in der Antarktis zu mehr Eisbildung. Diese scheinbar simple Erklärung lieferten jüngst Geophysiker in einer Modellstudie. Ziel der Modellstudie ist es auch abzuschätzen, was bei noch stärkeren Erwärmungen mit dem antarktischen Eis passiert. Anders als in der Arktis führt das Abschmelzen des antarktischen Festlandeises zu einer Erhöhung des Meeresspiegels.
Quelle: focus.deDie Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf hat jüngst erklärt, dass die Ursache für die weltweiten Naturkatastrophen wahrscheinlich im allgemeinen Klimawandel liegt. In Pakistan und China gibt es nie dagewesene Überflutungen, in Russland herrscht eine Hitzewelle von bislang nicht bekanntem Ausmaß. Zwar würden extreme Wetterereignisse immer wieder, auch unabhängig vom Klimawandel beobachtet. Allerdings wären Ereignisse solcher Intensität und solchen Ausmaßes in den Aufzeichnungen bisher noch nicht erwähnt worden. Eine fundierte Aussage zum Klimawandel könne jedoch erst durch längerfristige Beobachtungen gemacht werden.
Quelle: nzz.chSind dies die Folgen des Klimawandels? Der Storch überwintert häufig nicht mehr wie bislang in Afrika, sondern bleibt in Spanien. Dort sind sie bereits zu einem Problem geworden: Die Nester, welche sie während der Überwinterung in Spanien bauen sind so schwer, dass Haus- und Kirchendächer zum Teil beschädigt werden.
Quelle: shortnews.deVom Petermann-Gletscher in Grönland ist ein riesiger Eisberg abgebrochen. Dieser Eisberg hat eine Größe von ca. 260 Quadratkilometern und eine Dicke von ca. 200m. Inzwischen treibt der Koloss zwischen Grönland und Kanada und droht eine Meerenge in diesem Gebiet zu verstopfen. Das sog. Kalben von Gletschern ist in ein natürlicher Vorgang, der nicht zwangsläufig mit dem Klimawandel zu tun hat. Allerdings kann der Klimawandel zu einer erhöhten Gletscherschmelze führen.
Quelle: spiegel.deIn der Online-Ausgabe der Zeit äußern sich die Klimaforscher Stefan Hagemann und Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe zu den aktuellen Wetterextremen und dem Klimawandel. Die aktuellen Hochwasserprobleme in Ostdeutschland sind demnach wahrscheinlich bereits Folgen des Klimawandels - die Sommer werden wärmer und trockener, die abnehmenden Niederschlagsereignisse dafür aber intensiver, was zu Hochwassern führt. Aber nicht nur der Klimawandel ist Schuld an den Hochwassern. So führen auch Flussbegradigungen und fehlende Überschwemmungsflächen zu immer häufigeren Hochwasserereignissen.
Quelle: zeit.deDer Klimawandel wird weltweit zahlreiche Schäden hervorrufen. Es gibt viele Studien zu den Auswirkungen des Klimawandels. Allerdings gab es bisher noch keine Studien über die Folgen der Reaktionen auf den Klimawandel. Gemeinsam mit Forschern der Princeton University hat jetzt die Umweltorganisation Conservation International eine solche Studie erarbeitet und warnt: So hat beispielsweise der Ausbau regenerativer Energien nicht nur positive Auswirkungen - Dämme zur Nutzung von Wasserkraft können schwerwiegende Schäden in den hydrologischen Ökosystemen nach sich ziehen. Auch die Umsiedlung von Klimaflüchtlingen können schwerwiegende Schäden im Ökosystem hervorrufen.
Quelle: spiegel.de
