An der Ostküste der USA hat es am Wochenende den stärksten Schneesturm seit Jahrzehnten gegeben. Örtlich fielen bis zu 80cm Schnee. Die Meteorologen hatten bereits einige Tage zuvor vor dem ungewöhnlich starken Blizzard gewarnt, so dass die Bevölkerung vorbereitet war. Trotzdem fiel in ca. 200.000 Haushalten der Strom aus, es gab bisher zwei Todesopfer. Inzwischen hat sich die Lage wieder etwas beruhigt.
Quelle: t-online.deBei youtube findet sich ein Video zur Hiddensee-Luftbrücke:
Seit einigen Jahren kaufen Unternehmen in ganz Europa Zertifikate für den CO2-Ausstoß. Diese berechtigen die Unternehmen CO2 zu emittieren. Hacker sind nun durch einen Datendiebstahl an die Zugangsdaten zahlreicher Unternehmen herangekommen und haben die Emissionszertifikate weiterverkauft. Das Bundeskriminalamt ermittelt bereits in diesem Fall. Der Zertifikatehandel ist zwar nicht beeinträchtigt worden, für den Handel notwendige Eintragungen in amtliche Datenbanken waren jedoch nicht mehr möglich. Die Schadenshöher ist noch nicht absehbar. Ein mittelständischer Betrieb hat jedoch Zertifikate im Wert von 1,5 Millionen Euro verloren.
Quelle: focus.deIn Deutschland herrschten gestern und heute extreme Wetterbedingungen. Zwei Lagerhallen in Bayern und eine zur Fischzucht genutzte Turnhalle in Plön wurden von der Schneelast eingedrückt. Auf den Autobahnen gab es bundesweit zahlreiche Staus aufgrund von Unfällen und glatten Straßen. Auch morgen, am 4.02.2010, fällt in Kiel der Unterricht an den Allgemeinbildenden Schulen wieder aus. Ursache hierfür ist die Schneelast auf den Schuldächern.
Quelle: focus.deDie Ostseeinsel Hiddensee ist seit Donnerstag verganger Woche von Rügen abgeschnitten. Seitdem gibt es keinen regelmäßigen Fährverkehr mehr zwischen Schaprode auf Rügen und Vitte auf Hiddensee. Es herrscht ein sporadischer Pendelverkehr per Hubschrauber. Lebensmittel und Medikamente werden nach Hiddensee gebracht, Urlauber werden von der Insel ausgeflogen. Zum Teil werden die Urlauber sogar über das Ostseeeis von Hiddensee nach Rügen geführt. Die Interessen sind dabei zum Teil sehr verschieden: Einige Urlauber wollen unbedingt auf die Insel rauf, andere unbedingt von der Insel herunter.
Quelle: tagesspiegel.deIn die Sicherheitsstrategien des Pentagon sollen zukünftig auch die Folgen des Klimawandels einbezogen werden. Zwar erzeugt der Klimawandel nicht direkt Konflikte, es kann jedoch zu einer Verschärfung von Konflikten führen so das Pentagon. Die militärischen Planer sollen jeweils auf dem neuesten Stand der Klimaforschung sein, um ihre Langzeitstrategien zu entwickeln.
Quelle: wir-klimaretter.deIn seiner neuesten Videobotschaft macht der weltweit gejagte Top-Terrorist Osama Bin Laden die USA für den Klimawandel verantwortlich. Die neue Tonbandbotschaft wurde vom Fernsehsender Al Dschasira ausgestrahlt. Bin Laden ruft die Weltgemeinschaft dazu auf, den Dollar nicht mehr als internationales Zahlungsmittel zu verwenden, um "die Menschheit von einer Versklavung durch die USA zu bewahren."
Quelle: focus.deBei steigenden Temperaturen wird mehr CO2 in die Atmosphäre freigesetzt, was wiederum den Temperaturanstieg weiter anheizt. Diese positive Rückkopplung sehen Wissenschaftler mit Sorge. Eine neue Studie belegt diese Rückkopplung zwar in Simulationen, jedoch ist die Rückkopplung weit schwächer als bisher angenommen. Bisher war man für jedes Grad Temperaturerhöhung von ca. 40 ppm mehr CO2 in der Atmosphäre ausgegangen. Im Fachmagazin Nature kommt der Forscher David Frank jetzt auf Werte um 8 ppm Erhöhung. Von einer Entwarnung wird aber ausdrücklich nicht gesprochen, da die CO2-Emissionen des Menschen ungebremst weiter gehen.
Quelle: spiegel.deDer tägliche Gang ins Internet kostet viel Energie und setzt damit hohe Mengen an CO2 frei - nicht nur auf Seiten des Anwenders, sondern auch Netzinfrastruktur und Server sind energiehungrig. Tipps für umweltfreundliches Surfen gibt's aktuell bei Heise. Ein Sprecher des Umweltbundesamtes sieht künftig beim Energiehunger der IT-Systeme hohe Einsparpotentiale im Cloudcomputing. Die Daten des Nutzers werden dabei nicht vor Ort vorgehalten, sondern im Internet - der Cloud (Wolke) eben. Hinzu kommt, dass Software nicht mehr auf Datenträger an den Handel ausgeliefert werden muss, sondern dass diese ebenfalls in der Cloud aus der Cloud installiert wird. Das spart Energie in der Logistik. Zu guter Letzt benötigen die Endanwender bei Nutzung des Cloudcomputing keine Hochleistungsboliden mehr.
Quelle: heise.deDie deutschen Unternehmen zeigen ein Umdenken beim Einkauf von Dienstwagen: laut einer Studie des Marktforschungsinstitutes Dataforce berücksichtigen inzwischen rund 37% der Flottenmanager den CO2-Ausstoß der anzuschaffenden Dienstwagen. Vor noch nicht allzulanger Zeit zeigten nur rund 15% Interesse am CO2 Ausstoß. Insbesondere deutsche Autokonzerne geraten durch den Prioritätenwandel unter Druck, sind doch deutsche Automarken aktuell keine Vorreiter bei spritsparenden Modellen.
Großkonzerne wie beispielsweise Siemens oder die Telekom wollen den CO2-Ausstoß ihrer Dienstwagenflotte um etwa 40% senken. Nicht nur der Umstieg auf spritsparende Dienstwagen soll dies erreichen, sondern z.B. auch Mobilitätszulagen zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.
Quelle: handelsblatt.comDer Klimawandel macht es möglich - ein US Telekommunikationsunternehmen möchte eine Kabelverbindung zwischen Tokio und London quer durch die Nordwestpassage legen. Vor einigen Jahren wäre dies aufgrund der Eisbedeckung in der Region noch unmöglich gewesen. Vergangenes Jahr nun gab's die ersten Schiffsverbindungen durch die Passage und die Verlegung der Kabeltrasse ist nun möglich. Die Zeit für die Datenpakete von London nach Tokio halbiert sich nun von 140 auf 88 Millisekunden. Es klingt nicht viel - jedoch zählen diese Millisekunden bei schnellen Transaktionen in der Finanzwelt. Der Preis dafür ist jedoch nicht zu verachten: mindestens 850 Millionen Dollar sind veranschlagt.
Quelle: spiegel.deSo langsam tut sich was auf der Ostsee: Gestern gab es beeindruckende Bilder vor Schilksee, wo der Wind Eiswellen an den Strand drückte. Eine kleine filmische Impression des ruhigen Spektakels habe ich auf youtube hochgeladen.
Der Weltklimarat bedauert eine falsche Prognose der Gletscherschmelze im Himalaya: Die ursprüngliche Prognose, wonach die Himalayagletscher bis zum Jahr 2035 verschwunden sein sollen, beruhe auf mangelhaft belegten Schätzungen. Trotzdem sei die aktuelle Schmelze besorgniserregend. Der Weltklimarat erwartet, dass sich der derzeite Trend der vermehrten Schmelze in diesem Jahrhundert noch beschleunigt.
Quelle: faz.netEine Umfrage unter Bankkunden hat ergeben, dass nur rund 30% sich in Klimafragen von Banken kompetent beraten sehen. Dabei geht es beispielsweise um Themen der Finanzierung klimafreundlicher Technologien oder um Versicherungsfragen durch klimabedingte Schäden. Rund 70% der Bankkunden geben jedoch an, dass das Thema Klimawandel sehr wichtig für sie sei. Auch bei den Fonds legen Kunden Wert darauf, dass ihr Geld von den Unternehmen in klimafreundliche Projekte investiert wird. Das Thema Klimafreundlichkeit rangiert unmittelbar nach Fragen der Rentabilität und Sicherheit.
Quelle: dasinvestment.comDer Chef des Assetmanagements der Deutschen Bank, Kevin Parker, hält den Klimawandel für den größten Anlagetrend aller Zeiten. Die Umwandlung der Weltwirtschaft von der klassischen zur grünen Technologie wird laut Schätzungen 10 Billionen Dollar kosten. Rund 90% muss dabei von privaten Investoren kommen.
Quelle: handelsblatt.com